Der Konzerttitel PROJEKT O nimmt Bezug auf das französische Wort "eau" (dt. Wasser), das sich wie das deutsche „O“ ausspricht. Auf dem Programm stehen Werke von Ravel, Schubert, Liszt und Takemitsu. Als Solisten sind u.a. die Pianisten Prof. Thomas Leander und Dorina Porodini zu hören. Zu den Höhepunkten gehören die von Hanns Eisler im Jahre 1941 komponierten Variationen „14 Arten, den Regen zu beschreiben“ – ein Werk für Klavier, Flöte, Klarinette, Violine, Viola und Cello. Das übergreifende Thema Wasser wird durch Videoprojektionen von Caroline Bergmann und You-Jin Chang visualisiert.


PROJEKT O zielt auf den Dialog zwischen Ton und Bild – auf die Interaktion zwischen Musikinstrument und Computer. Hierzu agieren die Videokünstlerinnen gemeinsam mit den Musikern auf der Bühne und werden somit Teil eines neuartigen Ensembles. Die unmittelbare Nähe zueinander ermöglicht es den Ausführenden miteinander zu kommunizieren und sich gegenseitig zu inspirieren.


Bei der Auswahl des Bildmaterials für die Live Visuals steht die inhaltliche Auseinandersetzung mit den musikalischen Werken im Vordergrund. So spiegeln die Videoprojektionen neben dem Hauptmotiv Wasser auch biografische und assoziative Aspekte der Komponisten wider. Die Videoprojektion steht an diesem Abend nicht in Konkurrenz zu der Musik. Es geht viel mehr darum, den Weg zu einer ausgewogenen Performance zu finden, die sowohl von den Ausführenden als auch von dem Publikum als Bereicherung empfunden wird.


Die Visuals für “Projekt O” entstanden im Rahmen der Diplomarbeit von Caroline Bergmann und You-Jin Chang, unter der Supervision von Prof. Dr. Heike Sperling und Ulla Barthold am Institut fuer Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.



Das Plakat